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«In den täglichen Beratungen sehe ich, wie die Migrantinnen und Migranten immer älter werden und viele schon im Pensionsalter sind. Die meisten bleiben hier und kehren nicht in ihre Herkunftsländer zurück. Ohne Arbeitsplatz fühlt sich mancher verloren», erzählt Blagica Alilović. Sie leitet den Sozialdienst für Fremdsprachige bei der Stiftung Mintegra in Buchs, erkannte die Problematik schon früh und organisierte entsprechende Projekte im Werdenberg und Sarganserland. «Immer mehr Verant- wortliche von Gemeinden, Kirchen, Fachstellen und Organisationen für Ältere merken, dass auch Migranten zu ihren Kunden gehören», weiss Alilović. 

Hanspeter Thurnherr